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GASTRONOMISCHE IDEENOLIVENÖL
Olivenöl
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Geschichte eines Mythos
Die Geschichte des Olivenöls begleitet uns auf einem duftenden Ausflug, intensiv, aromatisch und vollkommen neu zu entdecken. Seine Möglichkeit, sich perfekt der typischen Küche anzupassen hat das Olivenöl zum absoluten Protagonisten gemacht, zur Zutat, auf die man nicht mehr verzichten kann, wegen seines unverkennbaren Geschmacks und seiner Einfachheit. Das Olivenöl hat einen sehr alten Ursprung. Der Olivenbaum und das Olivenöl, das man aus seinen sehr wertvollen Früchten erntet, haben den Fortgang der Menschheit seit je her gekennzeichnet. Der Olivenbaum wurde vor circa 8000 Jahren im Mittleren Orient angebaut: man nimmt an, dass die ersten Anbaugebiete in Syrien und auf der Insel Kreta waren. Danach verbreiteten die Phönizier den Anbau des Olivenbaums entlang der Küsten des Mittelmeeres, Afrikas und Südeuropas. Die Griechen förderten die Entwicklung des Olivenbaums, der sich immer stärker ausbreitete. Die Römer versuchten, auf jedem von ihnen erobertetem Gebiet, diese vielseitig verwertbaren Früchte ernten zu können (dabei vernachlässigten sie in einigen Fällen die in Süditalien existierenden Anbaugebiete). In vielerlei Fällen ordneten die Römer den eroberten Völkern an, Tribute an sie zu zahlen, in Form von Olivenöl. Und es waren weiterhin immer noch die Römer, die es schafften die ersten Presseanlagen für Olivenöl zu entwerfen und zu bauen. Außerdem perfektionierten sie immer stärker die Techniken der Konservierung des Olivenöls.

Die vier Jahreszeiten
Im Laufe der Jahrhunderte hat der Mensch es geschafft mit extremer Aufmerksamkeit die besten Perioden für den Anbau, die Lese und die endgültige Verarbeitung des Olivenöls ausfindig zu machen. Während der Periode der Winterzeit ruht der Boden und generiert somit einen Prozeß, der vollkommen natürlich ist und geeignet für den Beginn der Frühjahresperiode, wenn die Natur beginnt aufzublühen, eine Körperstruktur anzunehmen, und die Olivenblüten sprießen sowie die Knospen. Die Periode des Sommers bringt dann ein besseres Klima mit sich, wenn der Prozess der Reifung der Früchte beginnt. Der Herbst ist nur eine Übergangsperiode zum Winter, der den Zyklus mit der Lese der reifen Oliven abschließt.

Gut Blut trügt nicht
Der Olivenbaum ist eine typisch mediterrane Pflanze, die in fast allen Gebieten des Mittelmeeres anzutreffen ist, und die silberfarbene Reflexe besitzt.
Methode: Der Prozess der Pressung, der stattfindet, nachdem die Lese erfolgt ist, ist noch größtenteils das Ergebnis seiner antiksten Ursprünge; Der gerade gepresste Saft ist ein wahres Meisterwerk, ihn geboren zu sehen ist sicherlich eine einzigartige Erfahrung. Die Regionen Italiens haben noch heute die reichen und weiterhin aktuellsten Traditionen der Herstellung des Olivenöls aufrecht erhalten, die Lese der Frucht erfolgt in der Tat in den Monaten zwischen November und Januar. Die Lese der noch grünen Oliven ist der Grund dafür, dass diese Frucht in noch unreifem Zustand die Reifungsprozesse des Fruchtfleisches stabil halten kann. Die Lese findet ihren Weg von den Olivenhainen in die Pressanlagen, dort wird die Frucht bearbeitet und endet danach in den "Molen", großen Bottichen aus hartem Stein, wo das Fruchtfleisch zerhackt wird und die Früchte entkernt werden: somit entsteht eine Paste, die sehr konsistent und aromatisch ist.
Aufstrich: wenn die einfache, primitive Paste erhalten wurde, wird sie auf Scheiben "aufgestrichen", die aneinander gepresst werden. Die daraus entstehende Reaktion läßt eine Flüssigkeit austreten, die eine rötliche Farbe besitzt und größtenteils aus Wasser und Öl besteht. Zerkleinerung mit Mixermethode: die Trennung der beiden Elemente erfolgt auf sehr einfache Weise, mit einer "Mixermethode", die beiden Elemente trennen sich dadurch und somit entsteht das Olivenöl extravergine.

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